Das Glück
der Erde... 

Satzung

§ 1. Name des Vereins

Der Pferdesportverein „Reit- und Fahrverein Brünst e.V.“  mit dem Sitz in 91611 Lehrberg ist in das Vereinsregister bei dem Amtsgericht in 91522 Ansbach unter der Nummer 728 eingetragen.

Der Verein ist Mitglied des Verbandes der Reit- und Fahrvereine Franken e.V. und durch diesen Mitglied des Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine in Bayern und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e. V. (FN).
Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e.V.

§ 2. Zweck des Vereins

1. Der Reit- und Fahrverein Brünst bezweckt:

1.1. die Gesundheitsförderung und Leibesertüchtigung aller Personen, insbesondere der Jugend im Rahmen der Jugendpflege durch Reiten, Fahren und Voltigieren sowie das Abhalten von Reit- und Fahrübungen,

1.2. die Ausbildung von Reiter, Fahrer und Pferd in allen Disziplinen,

1.3. ein breit gefächertes Angebot in den Bereichen des Breiten– und Leistungssportes aller Disziplinen,

1.4. die Förderung des Tierschutzes bei der Haltung und im Umgang mit Pferden,

1.5. Schaffung von Ausrüstungsgegenständen,

1.6.Durchführung von Versammlungen, Vorträgen und Kursen, Veranstaltungen, Pferdeleistungsschauen, Reitjagden, Wandern zu Pferde, Jugendreiten, Festlichkeiten und dergl., bzw. Teilnahme daran,

1.7. Ausbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern,

1.8. die Vertretung seiner Mitglieder gegenüber den Behörden und Organisationen,

1.9. die Förderung des Reitens in der freien Landschaft zur Erholung im Rahmen des Breitensports und die Bemühungen zur Pflege der Landschaft und zur Verhütung von Schäden,

1.10. die Förderung des therapeutischen Reitens,

1.11. die Mitwirkung bei der Koordination aller Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur für den Pferdesport und Pferdehaltung im Gemeindegebiet.

2. Durch die Erfüllung seiner Aufgaben verfolgt der Verein selbstlos, ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der § 51 – 68 der Abgabenordnung, er enthält sich jeder parteipolitischen und konfessionellen Tätigkeit, der Verein steht auf demokratischer Grundlage.

3. Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder  dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.

5. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

6. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes darf das Vermögen nur für steuerbegünstigte, gemeinnützige Zwecke verwendet werden.

§ 3. Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4. Mitgliedschaft

Mitglieder können natürliche Personen, juristische Personen und Personen-Vereinigungen werden. Die Mitgliedschaft wird durch Beitrittserklärung und deren Annahme erworben.
Die schriftliche Beitrittserklärung ist an den Vorstand des Vereins zu richten. Bei Kindern und Jugendlichen bedarf sie der schriftlichen Zustimmung der gesetzlichen Vertreter. Personen, die bereits einem Reit- und Fahrverein angehören, müssen eine Erklärung über die Stammmitgliedschaft im Sinne der LPO hinzufügen. Änderungen in der Stammmitgliedschaft sind dem Verein unverzüglich  mitzuteilen. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Bei Ablehnung kann die Entscheidung der regelmäßigen Mitgliederversammlung gefordert werden.

Der Verein besteht aus aktiven, passiven und Ehrenmitgliedern.

Ehrenmitglieder werden von der Mitgliederversammlung in Anerkennung besonderer Verdienste um den Verein ernannt. Sie haben alle Rechte der
aktiven Mitglieder und sind von der Verpflichtung von Beitragszahlungen und Arbeitsleistungen befreit.

Als passives Mitglied ist diejenige Person auf Antrag durch den Vorstand anzuerkennen, die nicht den Reit- und Fahr- oder sonstigen Pferdesport ausübt.
Passive Mitglieder zahlen den gleichen Aufnahme- und Jahresbeitrag wie
aktive Mitglieder. Von Arbeitsleistungen sind sie befreit.
Juristische Personen können als passive Mitglieder aufgenommen werden.

Alle anderen Mitglieder sind aktive Mitglieder.

Mit dem Erwerb der Mitgliedschaft unterwerfen sich die Mitglieder den Satzungen des Regionalverbandes, des Landesverbandes und der FN.

§ 5. Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

Der Austritt ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Der Austritt muss mit dreimonatiger Frist zum Jahresende schriftlich erklärt werden (Zugang des Kündigungs-Schreibens bis zum 30.09. des jeweiligen Jahres).

Über Ausschluss des Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Das Mitglied hat Anspruch auf Gehör. Es ist zu der Sitzung, in welcher über den Ausschluss entschieden werden soll, unter schriftlicher Bekanntgabe der erhobenen Vorwürfe gegen Nachweis zu laden, um ihm Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.

Bis zur endgültigen Entscheidung ruht die Mitgliedschaft.

§ 6. Beiträge und Gebühren

Die Mitglieder zahlen einen durch die Mitgliederversammlung festzulegenden Jahresbeitrag und eine Aufnahmegebühr.

Beiträge sind für Jugendliche und solche Personen, die in Ausbildung oder ohne eigenes Einkommen oder deren Ehepartner bereits aktive Mitglieder sind, zu ermäßigen.

Die Mitgliederversammlung kann aus besonderem Anlass die Mitglieder mit einer Sonderumlage belegen.

Beiträge und Gebühren sind innerhalb von vier Wochen nach Fälligkeit zu bezahlen.

Ein Mitglied, das nach zweimaliger Aufforderung seinen Beitrag bzw. Gebühr nicht bezahlt, kann vom Vorstand ausgeschlossen werden.

§ 7.  Sonstige Verpflichtungen der Mitglieder

Allen Vereinsmitgliedern ist es eine Selbstverständlichkeit, sich bei jeder Betätigung mit dem Pferd so zu verhalten, wie es die Achtung vor der Kreatur Pferd und die Rücksichtnahme gegenüber dem Mitmenschen erfordert.

Die Mitglieder sind hinsichtlich der ihnen anvertrauten Pferde verpflichtet, stets die Grundsätze des Tierschutzes zu beachten, insbesondere die Pferde ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen zu ernähren, zu pflegen und verhaltenes- und tierschutzgerecht unterzubringen, den Pferden ausreichende Bewegung zu ermöglichen und die Grundsätze verhaltens- und tierschutzgerechter Pferdehaltung zu wahren.

Bei der Ausübung des Pferdesports sind besonders außerhalb einer Reitanlage die allgemeinen Gesetze, insbesondere die Straßenverkehrsvorschriften zu beachten. Auf Fußgänger ist besonders Rücksicht zu nehmen, an ihnen darf nur im Schritt vorbeigeritten werden. Ferner sind Flurschäden jeglicher Art zu vermeiden.

Auf Turnieren unterwerfen sich die Mitglieder der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) der deutschen reiterlichen Vereinigung (FN) einschließlich ihrer Rechtsordnung.

Verstöße gegen das Wohl des Pferdes können durch LPO Ordnungsmaßnahmen auch geahndet werden, wenn sie sich außerhalb des Turnierbetriebes ereignen.

Alle aktiven Mitglieder sind verpflichtet, sich dem Verein zu sportlichen Veranstaltungen als Funktionär und zu unbezahlten Arbeitsleistungen auf Anforderung des Vorstandes bis zu zehn Stunden im Kalenderjahr zur Verfügung zu stellen.

Es steht im pflichtgemäßen Ermessen des Vorstandes, nur diejenigen aktiven Mitglieder zur Arbeitsleistung heranzuziehen, denen auf Grund ihres Wohnsitzes und ihrer Verbindung zum aktiven Vereinsleben die Arbeitsleistung zumutbar erscheint.

§ 8. Organe des Vereins

1. die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand

§ 9. Mitgliederversammlung

Oberstes Vereinsorgan ist die Mitgliederversammlung. Sie findet alljährlich in den ersten drei Monaten des Jahres statt und ist vom Vorstand mit einzuberufen.

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, er muss dies tun, wenn es von mindestens einem Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe von Gründen beantragt wird.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder seinem Vertreter durch schriftliche Einladung an die Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Zwischen dem Tage der Einberufung (Poststempel) und dem Versammlungstage müssen 10 Tage liegen.

Anträge zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor dem Versammlungstag schriftlich beim Vorstand einzureichen. Später gestellte Anträge werden nur behandelt, wenn die Mitgliederversammlung dies mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder beschließt.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig.

Wahlen erfolgen durch Handzeichen, auf Antrag eines oder mehrerer anwesender Mitglieder durch Stimmzettel. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Erhält keiner der Kandidaten die Mehrheit, findet zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmenzahlen eine Stichwahl statt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das vom Vorsitzenden zu ziehende Los.
Stimmberechtigt ist jedes persönlich anwesende Vereinsmitglied mit einer Stimme. Stimmübertragung ist nicht zulässig. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben kein Stimmrecht.

Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die die Beschlüsse im Wortlaut und die Ergebnisse von Wahlen verzeichnen muss. Sie ist vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterschreiben

Aufgaben der Mitgliederversammlung: die Mitgliederversammlung entscheidet über
1. die Wahl des Vorstandes
2. die Wahl von eines Kassen- oder Rechnungsprüfern
3. die Entlastung des Vorstandes
4. Beiträge, Aufnahmegelder und Umlagen
5. Anträge
6. die Änderung der Satzung
7. Auflösung des Vereins.

Beschlüsse über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder.

§ 10. Der Vorstand

Der Verein wird von dem Vorstand geleitet.

Wählbar in den Vorstand sind nur volljährige, in die Ausschüsse alle Mitglieder.

Der Vorstand besteht aus der/dem:

1. Vorsitzenden
2. Vorsitzenden
Schriftführer/in
Schatzmeister/in
Vertreter/in  der aktiven Reiter und der Jugend  (Sport- und  Jugendwart)
Pressesprecher/in
Stellvertreter/in des/der Schriftführers/in
Stellvertreter/in des/der Schatzmeisters/in
1. Beisitzer (zugleich Kassenprüfer)

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die/der Vorsitzende/r und die/der stellvertretende Vorsitzende/r. Jeder ist alleinvertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis ist die/der stellvertretende Vorsitzende/r  nur im Falle der Verhinderung der/des Vorsitzenden zur Vertretung befugt.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Der Vorstand bleibt bis zu einer Neu- bzw. Wiederwahl im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtszeit aus, ist in der nächsten Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl durchzuführen.

Dem Schatzmeister ist es gestattet, seine Funktion, mit Ausnahme der Verfügungsgewalt über die Zahlungsmittel oder die Erteilung von Zahlungsanweisungen an beauftragte Personen zu übertragen. Die Bestellung von Beauftragten bedarf der Beschlussfassung des Vorstands.

Der Vorstand entscheidet über
1. die Vorbereitung der Mitgliederversammlung und die Ausführung ihrer Beschlüsse
2. die Erfüllung aller dem Verein gestellten Aufgaben, soweit die Entscheidung nicht der Mitgliederversammlung nach dieser Satzung vorbehalten ist
3. die Führung der laufenden Geschäfte

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Mitglieder anwesend sind.

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der/des 1. Vorsitzenden.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Sitzungen, über welche eine Niederschrift anzufertigen und vom 1. Vorsitzenden sowie dem Schriftführer zu unterschreiben ist.

§ 11. Ausschüsse

Für Sonderaufgaben notwendige Arbeitsausschüsse werden jeweils durch den Vorstand bestimmt.

§ 12. Revision

Die Revision wird alljährlich durch einen von der Mitgliederversammlung beauftragten Revisor durchgeführt. Der Bericht ist der Mitgliederversammlung vorzulegen.

§ 13. Auflösung

Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung oder einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Der Beschluss erfordert die Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder und die drei viertel Mehrheit der Stimmen. Kommt eine Beschlussfassung aufgrund zuwenig anwesender Mitglieder nicht zustande, ist innerhalb drei Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an den Landesverband, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu den in §2 genannten Aufgaben zu verwenden hat.

§ 14. Schlussbestimmungen

Verstöße gegen die Satzung können vom Vorstand durch Ordnungsmaßnahmen geahndet werden. Eine Ordnungsmaßnahme darf nur verhängt werden, wenn der Verstoß schuldhaft begangen worden ist.
Als Ordnungsmaßnahmen können verhängt werden:

a) förmliche Verwarnung
b) Ordnungsgeld bis zu EUR 500,--, wobei auf Vermögens- verhältnisse Rücksicht zu nehmen ist.

Gegen Ordnungsmaßnahmen sind die Rechtsmittel wie bei einem Ausschluss gegeben, sie haben jedoch aufschiebende Wirkung.
Der Verein tritt nicht als Arbeitgeber auf.

Erfüllungs- und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Verpflichtungen, die sich für Mitglieder aus ihrer Mitgliedschaft ergeben, ist Ansbach/Mfr.

Lehrberg, den 12.03.05  

gez. 1.Vorsitzende des RFV Brünst